Robbie Williams

Robbie Williams

Vor zwölf Jahren hat er es schon einmal gewagt. Mit “Swing When You’re Winning” hat sich Robbie Williams damals ganz seiner Leidenschaft zum Klang der 1940er und 1950er Jahre hingegeben.

Für sein neues Album “Swings Both Ways” ist er jetzt erneut in Jackett und Schlips geschlüpft, hat Coverversionen berühmter Swing-Klassiker mit neuen Songs vermischt und sich dabei erneut glamouröse weibliche Begleitung gesucht.

Vor ziemlich genau einem Jahr brachte Robbie Williams mit “Take The Crown” ein für ihn typisches Pop-Album heraus. Damit zog er im Sommer durch die Stadien Großbritanniens. Jetzt, so kurz vor Weihnachten, passt das aber nicht mehr. Ob beim Weihnachts-Shopping oder unter dem Christbaum, die stille Zeit verlangt viel mehr nach lockeren, rhythmischen Melodien.

Williams selbst hat sich mit der Produktion der Platte einen großen Wunsch erfüllt: “Ich wollte ein Swing-Album aufnehmen, weil ich nun mal ein Swing-Album aufnehmen wollte! Dieses neue Album soll eine Verneigung, ein liebevoller Blick auf eine Ära sein, an der ich leider nicht teilnehmen konnte, weil ich einfach noch nicht auf der Welt war”.

Sein “Swing When You’re Winning”-Album überraschte einst nicht nur Fans und Kritiker, sondern hat auch Rekorde gebrochen, und gehört mit siebenfacher Platinauszeichnung zu seinem bisher größten Erfolg. Neben Klassikern wie “Dream A Little Dream”, bei dem er sich nach Kylie Minogue nun weibliche Unterstützung von Lilly Allen geholt hat, “I Wanna Be Like You” sowie “Little Green Apples” hat Williams auf das Swing-Paket noch einige selbst komponierten Tracks drauf gepackt.Darunter der Song “Soda Pop”, den er gemeinsam mit Jazz-Sänger Michael Bublé eingespielt hat, sowie das Titelstück “Swings Both Ways” (mit Rufus Wainwright).

Für die insgesamt sechs neuen Songs auf dem Longplayer hat Robbie Williams auch erstmals wieder mit seinem einstigen Stamm-Produzenten und Songwriter Guy Chambers zusammengearbeitet. Jenem Guy Chambers, den Robbie-Fans auf den Platten nach “Escapology” so schmerzlich vermissen mussten.

Ob er an den Swing-Erfolg von 2001 anknüpfen kann, wird sich zeigen, das Potential steckt allerdings in “Swings Both Ways”.

Titelliste:
01. Shine My Shoes
02. Go Gentle
03. I Wan’na Be Like You feat. Olly Murs
04. Swing Supreme
05. Swings Both Ways feat. Rufus Wainwright
06. Dream A Little Dream feat. Lily Allen
07. Soda Pop feat. Michael Bublé*
08. Snowblind
09. Puttin’ On The Ritz
10. Little Green Apples feat. Kelly Clarkson
11. Minnie The Moocher
12. If I Only Had A Brain
13. No One Likes A Fat Pop Star

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