Outdoor-Urlaub und Versicherungen

Geschützt Campen

Outdoor ist trendy, gerade in Corona-Zeiten: Denn mit Rucksack, Zelt und Schlafsack kann man sich leicht separieren und den Sommerurlaub draußen in der Natur genießen. Doch eine gute Outdoor-Ausrüstung kann leicht eine vierstellige Summe kosten, was die Frage nach einer Versicherung aufwirft. Hier bieten einige Versicherer eine spezielle Campingversicherung ab zirka 35 Euro Jahresbetrag an.

„Wenn man auf offiziell ausgewiesenen Campingplätzen sein Zelt aufschlägt oder das Wohnmobil parkt, entschädigt diese Versicherung Schäden, die durch Sturm, Brand, Blitzeinschlag, Diebstahl, Einbruch sowie durch mutwillige Sachbeschädigung entstanden sind“, informiert Kai Rinka, Sprecher des Bezirks Wildau im Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute (BVK). „Dabei sind auch wertvolle Foto-, Video- und auch mobile TV-Geräte versichert.“

Wichtig: Die Campingversicherung gilt im Regelfall nur innerhalb Europas und nicht während der Fahrt. Eine Reisegepäckversicherung kann hierbei weiterhelfen, beispielsweise wenn das Gepäck während der Reise gestohlen oder bei einem Unfall beschädigt wurde. Vorteil: Sie gilt auf der ganzen Welt. Versichert ist der Zeitwert, also derjenige Wert, den die Sachen zum Zeitpunkt des Versicherungsfalls noch hatten.

„Die Reisegepäckversicherung sollte den Wert des gesamten mitgenommenen Gepäcks umfassen, also auch teure technische Spezialgeräte und Outdoor-Ausrüstungen“, betonen Rinka und Kollegen. „Auch Beschädigungen durch Elementarrisiken wie Sturm, Waldbrände und Überschwemmungen sollten während der Reise abgedeckt sein.“

Wenn Gegenstände mitgenommen werden, die auch beruflich genutzt werden, wie Handy oder Laptop, sind diese nur mitversichert, wenn es ausdrücklich in dem Versicherungsvertrag festgehalten wurde. Auch für Wohnmobile gilt Besonderes: Für diese benötigt man eine Kraftfahrt-Haftpflichtversicherung, eine Voll- bzw. Teilkasko-Versicherung ist für beide – Wohnmobile sowie Wohnwagen – empfehlenswert.

Für privat Unfallversicherte hat Rinka noch einen Tipp: Kommt es zu einem Unfall, sollte dies dem Versicherer unverzüglich gemeldet werden, auch bei einem Auslandsaufenthalt. Damit sichert man sich seine Ansprüche. Empfehlenswert ist deshalb, die Schadenshotlines der eigenen Versicherer ebenfalls im Gepäck zu haben oder die des betreuenden Versicherungskaufmanns.

 

Kai Rinka
BVK-Bezirksverband
Berlin – Brandenburg
Karl-Marx-Straße 15
15745 Wildau
Tel.: 03375 / 502270
Fax: 03375 / 502370

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