Gesund starten – das 1×1 für deinen Berufseinstieg

 

 

Mit dem Start ins Berufsleben beginnt nicht nur die Freiheit des Erwachsenenlebens. Auch eine ganze Reihe neuer Verpflichtungen kommen auf die Einsteiger zu. Wichtig ist, angesichts all der Herausforderungen nicht die eigene Gesundheit und die Work‑Life‑Balance aus den Augen zu verlieren.
Dem Start ins Berufsleben fiebern jedes Jahr Hunderttausende Uni-Absolventen und Auszubildende entgegen. Doch halten sie die ersehnten Abschlussurkunden endlich in ihren Händen, mischt sich oft auch Unsicherheit unter die Gefühle der Berufseinsteiger.

Erst einmal stellt einen der Job mit seinen ungewohnten und teilweise auch unbekannten Herausforderungen vor viele Fragen:
„Werde ich den Ansprüchen der Vorgesetzten und der Kolleginnen und Kollegen gerecht? Bin ich die richtige Person für die Aufgabe?“

Fragen stellen, Kontakte knüpfen

Eine hervorragende Strategie ist in dieser Situation, offen für Neues zu sein, sich aufmerksam umzuschauen, das Gespräch zu suchen und alle wichtigen Fragen zu stellen.  In den allermeisten Fällen stößt man dabei auf Verständnis, denn schließlich waren alle mal Neulinge in ihrem Beruf. Eine nette Geste ist es, sich den
Kolleginnen und Kollegen mit einem kleinen Einstand vorzustellen. Eine Einladung zu einem selbst gebackenen Kuchen oder zu einem gesunden und selbst zubereiteten Salat sorgt dafür, dass schnell neue Kontakte geknüpft werden.

Checkliste für Steuern, Versicherungen und Co.

Außerdem gibt es viele formale Änderungen:

• Sozialversicherungsbeiträge für die gesetzliche Krankenversicherung, für Arbeitslosen- und Rentenversicherung führen die Arbeitgeber direkt ab. Das wird in den monatlichen Abrechnungen dokumentiert. Gibt es dazu Fragen, wendet man sich an den Vorgesetzten oder an die Personalabteilung.
Tipp: Die Sozialversicherungs- und Rentenversicherungsnummer kann man schon im Vorfeld bei seiner Krankenkasse beantragen.

• Um private Versicherungen wie Hausrat-, Haftpflicht- oder Berufsunfähigkeitsversicherung muss man sich hingegen selber kümmern.

• Wichtig ist die Steuererklärung. Im ersten Jahr des Berufslebens kann meist vieles steuermindernd geltend gemacht werden:
Umzugskosten, Bewerbungskosten, Ausbildungskosten

• Spätestens jetzt braucht man auch ein eigenes Konto.

Checkliste für die Work-Life-Balance.

Auch im tollsten Job sollten Gesundheit und innere Balance Vorrang haben. Berufseinsteigerinnen und Berufseinsteiger sollten auf sich achten, damit sie sich auf ein langes, erfülltes und gesundes Berufsleben freuen können.

Unsere Tipps geben dazu wertvolle Denkanstöße:

• Wenn der Arbeitgeber Angebote zum Umgang mit Stress oder für eine gesunden Rücken macht, ist das super. Auch das Salatbuffet und die ausgewogene Ernährung in der Kantine sind wichtig. Doch die Verantwortung für eine gesunde Lebensweise kann einem niemand abnehmen. Deswegen gilt es, Verantwor-
tung für das eigene Leben zu übernehmen.

• Bewegung sorgt für körperliche Ausdauer, ist ein klasse Gegengewicht zum Stress, hält den Bewegungsapparat fit, wirkt Übergewicht entgegen und entstresst ganz wunderbar. Zur Arbeit radeln, die Treppe statt des Aufzugs nehmen und kurz mal im Büro der Kollegen vorbeischauen statt anzurufen, das hält in Bewegung.

• Eine gesunde, abwechslungsreiche Ernährung versorgt den Körper mit allem, was er braucht und verhindert Mangelzustände. Außerdem schützt sie vor überzähligen Pfunden.

• Entspannung kann verhindern, dass Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in die Stressfalle tappen und keinen Ausweg mehr finden. Yoga, autogenes Training oder Stressprävention sind gute Methoden. Aber auch ein Spaziergang nach Feierabend sorgt für einen guten Ausgleich.

• Von großer Bedeutung ist auch der achtsame Umgang mit sich selbst und mit seinen Kolleginnen und Kollegen. Das Arbeitsklima nimmt starken Einfluss auf das Wohlbefinden der Berufstätigen. Und dazu können alle etwas beitragen – für sich selbst und alle, mit denen sie zusammenarbeiten. Ein wertschätzender
Umgang miteinander, Freundlichkeit und eine positive Haltung gegenüber dem Job und gegenüber den Menschen, mit denen man zusammenarbeitet, fördern das Miteinander und die Zufriedenheit am Arbeitsplatz.

 

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