Fit im Freien

Raus an die frische Luft!
Der Frühling steht vor der Tür und es ist Zeit,
die guten Vorsätze noch einmal unter die Lupe zu nehmen.
Sie möchten gerne noch mehr Bewegung in den Alltag integrieren? Beste Voraussetzung also, im März mit kleinen Übungseinheiten im Freien den Kreislauf anzukurbeln.
Wenn die Tage wieder etwas länger werden und die Frühlingssonne für milde Temperaturen sorgt, verwandelt sich der Park vor der Tür in das perfekte Outdoor Fitnessstudio.
Für gezielte Kraftübungen eignet sich bereits das eigene Körpergewicht, zusätzliche Geräte sind für ein
effektives Workout nicht notwendig.

Anstatt Kilometer auf dem Ergo-Rad abzustrampeln,
lässt sich bei einem Lauf durch die Natur nicht nur
die Ausdauer trainieren, sondern wunderbar vom Alltagstrubel
entfliehen und die Gedanken ziehen lassen.
Probieren Sie es aus, das Training im Freien eignet sich für alle, wenn die Auswahl und Intensität der Übungen den individuellen Voraussetzungen angepasst sind.

Zu den beliebtesten Outdooraktivitäten
gehören Laufen (Joggen), Nordic Walking,
Fahrradfahren und das funktionelle Training.
Beim funktionellen Training werden mehrere
Gelenke und Muskelgruppen gleichzeitig trainiert.
Der Sinn von Fitness im Freien ist eigentlich nicht
das Aufpumpen von bestimmten Muskelgruppen,
sondern das Training aller Facetten der körperlichen Fähigkeiten. Dazu gehören Kraft, Ausdauer,
Beweglichkeit, Koordination und Schnelligkeit.

So geht’s!
Übung 1: Kreisen Sie Ihre Arme während des Gehens
mit großen Kreisbewegungen nach hinten. Wechseln Sie
dabei gerne die Richtung oder probieren Sie, die Arme gegengleich zu bewegen. Das lockert nicht nur Ihre Schultermuskulatur, sondern trainiert auch die Koordination.

Übung 2: Unterbrechen Sie Ihre gewohnte Schrittlänge mit einem weiteren und tiefen Ausfallschritt so weit, bis das vordere Bein, im Kniegelenk etwa im rechten Winkel, fest auf dem Boden steht. Das hintere Knie bewegt sich Richtung Boden, berührt diesen jedoch nicht. Tiefe Ausfallschritte während des Gehens stärken die Bein- und Gesäßmuskulkatur.

Übung 3: Setzen Sie sich mit geradem Rücken auf die Wiese, ein zusätzliches Gewicht (Flasche, oder kleiner Ast) halten Sie vor Ihre Brust. Heben Sie die Beine leicht vom Boden an.
Hierbei darf sich der untere Rücken nicht krümmen. Drehen Sie nun das zusätzliche Gewicht langsam von links nach rechts. Achten Sie dabei immer auf einen geraden Rücken.
Dabei geht es nicht um Schnelligkeit.
Wiederholen Sie die Übung 10 bis 15 Mal und
trainieren Sie dadurch Ihre schrägen Bauchmuskeln.

Übung 4: Der sogenannte Bergsteiger ist die ideale Übung,
um sowohl Kraft, als auch Ausdauer zu trainieren. Ausgangsposition ist die Liegestützposition. Nun beginnt man mit den Beinen auf der Stelle zu sprinten, die Hände bleiben fest auf dem Boden. Der Kopf bildet eine Verlängerung zur Wirbelsäule, der Rumpf ist angespannt. Wiederholen Sie die Übung drei Mal für jeweils 30 bis 40 Sekunden.

Trainingsflächen im Freien
Wer doch nicht komplett auf Trainingsgeräte verzichten möchte, dem stehen vieler Orts Bewegungs-Parcours oder Trimm-Dich-Pfade zur Verfügung. Die BARMER und der Deutsche Turnerbund setzen beispielsweise mit den Fitness-Locations, ein gemeinsames kommunales Präventionsprojekt um, damit Menschen jeden Alters und Fitnessniveaus dort zu erreichen sind, wo sie leben und sich aufhalten. Welche Fitness-Location sich in Ihrer Nähe befindet, erfahren Sie hier: www.dtb.de/fitness-locations

Bestens ausgestattet
Anders als im Fitnessstudio benötigt man für das Workout
im Freien wetterfeste Kleidung und richtiges Schuhwerk.
Wir empfehlen funktionale Kleidung, die eng am Körper anliegt und Feuchtigkeit nach außen transportiert. Das macht das Training um einiges angenehmer, denn nichts nervt so sehr, wie eine rutschende oder scheuernde Hose und das Gefühl unter der Kleidung zu zerfließen, weil diese nicht atmungsaktiv ist. Die Schuhe sollten keine Straßenschuhe, sondern passende Sportschuhe sein. Auch etwas zu trinken sollte bei einem Training im Freien nicht fehlen. Musik auf den Ohren kann zusätzlich helfen, währenddessen zu motivieren und die Laune zu stärken.

Digitale Begleiter
Spezielle Trainings-Apps für das Smartphone sind digitale Begleiter und geben dem Nutzer direktes Feedback über Laufstrecke, Puls, Kalorienverbrauch und mehr.
Wenn Sie Ihren Fitnessstatus genau beobachten möchten, bietet Fitnesstracking eine Vielzahl an Daten. Aber auch bereits durch einfache Schrittzähler können Sie Ihre erreichten Schritte von Tag zu Tag steigern und motiviert bleiben,
immer ein Stück besser zu werden.

www.BARMER.de

Und aus gegebenem Anlass:
Sicherlich verfolgen Sie und die verschiedenen Unternehmensbereiche auch aufmerksam die Entwicklungen in Sachen Ausbreitung des Coronavirus.

Als Krankenversicherung haben wir einen neuen Infobereich auf unserer Website zum o.g. Thema veröffentlicht:
www.BARMER.de/coronavirus

Copyright © 2020 Hitradio SKW | Alle Rechte vorbehalten